Funktionelles Training

In den vergangenen Jahren ist funktionelles Training zum Markenzeichen geworden. Viele wissenschaftlich nachgewiesene Vorteile haben Trainer und Physiotherapeuten weltweit von dieser Trainingsform überzeugt. Inzwischen profitieren auch Freizeitsportler von diesen Erkenntnissen. 

Das Ziel von funktionellem Training ist, dass alle an einer Bewegung beteiligten Muskeln und das Bindegewebe optimal zusammenarbeiten. Im Gegensatz zum klassischen Fitnesstraining, bei dem einzelne Muskeln trainiert werden, liegt der Fokus beim funktionellen Training auf dem Üben von Bewegungen. Diese entsprechen den Anforderungen des Alltags oder spezieller Sportarten bezüglich Mechanik, Koordination und Energiebereitstellung. Je mehr sich Bewegungsausführungen von Training und Alltag gleichen, desto stärker sind die Übertragungseffekte. Funktionelles Training ist somit intelligent - und viel effektiver als klassisches Isolations- und Maschinentraining.

Total Gym basiert bereits seit 1974 auf freien, mehrgelenkigen und dreidimensionalen Übungen und ist ein Pionier des funktionellen Trainings, in der Fitnesswelt Functional Training genannt. 

Total Gym-Systeme bestehen aus einem Turm (Tower), in dem ein höhenverstellbares Schienensystem verankert ist, auf dem ein Schlitten (Glideboard) auf- und abgleitet. Über ein Kabelzugsystem kann der Nutzer sich auf der schiefen Ebene bewegen. Dabei werden die Schwerkraft und das individuelle Körpergewicht für das Training genutzt. 

Der Trainingswiderstand richtet sich nach gewählter Höhe des Schienensystems und kann an das Leistungsniveau angepasst werden. Beispiel: Klimmzüge. Nur wenige Menschen können diese Übung mit ihrem gesamten Körpergewicht korrekt ausführen. Auf dem Total Gym sind auch untrainierte oder stark übergewichtige Personen dazu in der Lage. Sie können auf der untersten Stufe des Schienensystems zunächst mit nur einem Prozent des Körpergewichtes arbeiten und sich im Laufe der Zeit steigern.

Total Gym Trainingssysteme bieten mehr als 250 Übungen für alle Muskelgruppen. Bei den meisten handelt es sich um komplexe Bewegungsmuster. Dadurch werden kleinste Hilfs- und Stützmuskeln, die stabilisierend wirken, ebenfalls gefordert. Bei Bedarf können Leistungssportler zusätzliche Gewichte am Schlitten anbringen, das Schienensystem kann mit rund 300 Kilo belastet werden.

Da alle Übungen an nur einem Gerät durchgeführt werden, ist kein Gerätewechsel erforderlich. Das macht das Training besonders effizient. Nach dem Training können die Total Gym-Systeme mit wenigen Handgriffen zusammengeklappt und beiseite gerollt werden. Der Platzbedarf beträgt dann weniger als einen Quadratmeter.